23. Mailing: Oktober 2011

08.10.2011

Liebe Mitglieder, Freundinnen und Freunde der Bielefelder Nahost- Initiative e. V.

Unsere Palästinensischen Gäste aus Zababdeh und dem Bezirk Jenin sind nach 4  erfolgreichen Besuchstagen und vielen intensiven Gesprächen mit Bürgern und Politikern, mit Schülern, Lehrern, Professoren und Schulleitern, mit Vertretern der verschiedenen Religionsgemeinschaften und Repräsentanten der besuchten Unternehmen und Institutionen mit großer Dankbarkeit in ihre Heimat zurückgekehrt. Besucht haben uns, wie geplant, der Gouverneur und der Mufti des Bezirks Jenin, der Rektor der Universität, der Bürgermeister, der Städteplaner, der anglikanische und der katholische Pfarrer und Leiter des Gymnasiums aus Zababdeh und der Leiter der Hanns-Seidel-Stiftung aus Jenin.

Wir möchten allen, die unsere Gäste mit so großer Aufmerksamkeit, Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft empfangen haben, nochmals herzlich danken. Besonders Oberbürgermeister Clausen, Bürgermeister Grube, Frau Superintendentin Burg,  Direktor  Kranzmann vom Helmholtz-Gymnasium, Prorektorin Professor Kessel und Dekan Professor Rössler von den Universitäten, Hauptgeschäftsführer Heesing von der Handwerkskammer,  Geschäftsführer Schäfer vom Handwerksbildungszentrum, Schulleiter Nolte  vom Berufskolleg sowie den Unternehmen Bethel, Goldbeck, Daimler, Schüco und Sparkasse.

Nicht zuletzt danken wir den Bielefelder Zeitungen für die wohlmeinende und umfassende Berichterstattung, die die von uns geplante Partnerschaft mit dem Gemeindeverbund Zababdeh im Bezirk Jenin erneut den Bielefelder Bürgern nahe gebracht hat und der Bielefelder Marketing GmbH für die Präsentation und Führung der Gäste durch die Stadt.

In diesen Tagen wurde eine Vielzahl von Ideen und Projekten für einen Know-How-Transfer insbesondere im Bereich der beruflichen Ausbildung zwischen unserer Stadt und dem Bezirk Jenin angesprochen und sehr konkrete Hilfen und Ausbildungsplätze angeboten. Das spontane Interesse der Schüler an Email-Freundschaften mit Schülern des Gymnasiums in Zababdeh oder die Möglichkeit von gemeinsamen Sommer Camps der Universitäten waren zudem höchst erfreuliche Beispiele für den Beginn einer lebendigen Kooperation mit den Palästinensern. Wir werden Sie in Zukunft immer zeitnah über die Umsetzung dieser Pläne und die Ergebnisse der Kooperation informieren.

In allen Gesprächen wurde deutlich, wie wichtig den Palästinensern eine gleichberechtigte Behandlung ist. Immer wieder wurde die Sehnsucht nach Frieden und Freiheit hörbar und von allen Seiten wurde betont, dass sich hier ein freundschaftlicher Dialog „auf Augenhöhe“ entwickelt, der auch eine Brücke schlagen sollte zu unseren jüdischen Mitbürgern und den Freunden Israels. Wir freuen uns daher auf weitere Begegnungen.

Als nächste Aktivität steht jetzt die Gemeinschaftsveranstaltung am 20. Oktober an, die wir hier nochmals ankündigen und die schnelle Buchung der Bürgerreise (s. Anhang), für die jetzt die endgültige Anmeldung für die letzten freien Plätze entgegengenommen wird.

Alfred Hellmann
Peter Michael Lauven

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